Kunst an der Grenze

Wir müssen an die Grenzen gehen. Und wir müssen sie auch überwinden. „Kunst an der Grenze“ richtet den Fokus auf die Seiten der Geschichte, die bisher noch nicht erzählt wurden. Wir untersuchen, wie die künstlerischen Gemeinsamkeiten zwischen Dänemark und Deutschland von den politischen Winden, die im Zuge von Kriegen und Auseinandersetzungen herrschten, beeinflusst wurden. Es ist eine Erzählung, die von Grenzziehungen, Nationalgefühl und Einschränkung der Künstler handelt, aber auch von Zusammenarbeit, Inspiration, gemeinsamen Ideen und der dänisch-deutschen Freundschaft.

In einer umfangreichen Ausstellungsreihe beleuchten die sechs beteiligten dänischen Kunstmuseen das Verhältnis zwischen der dänischen und der deutschen Kunstszene. Wir beginnen mit den politischen Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts und enden in unserer gemeinsamen Gegenwart, wo die dänische und die deutsche Kunst von Inspiration und Separation beeinflusst worden ist. Die Ausstellungsreihe fokussiert sowohl auf unsere Vergangenheit als auch auf die Entwicklung der Kunst im Laufe der letzten 200 Jahre und berichtet vom Verhältnis der jeweiligen Künstler zu unserem Nachbarland. Die Ausstellungen möchten den Weg für die Kunst frei machen, trotz der menschlichen Tendenz, physische und mentale Grenzen zu schaffen.